Wie Sport bei Depressionen helfen kann

Wer sich viel – und vor allem an der frischen Luft – bewegt, lebt nicht nur gesünder, sondern ist auch glücklicher. Schon viele Studien haben uns das gezeigt. Natürlich gehört auch das richtige Maß an Faulenzen dazu, zum Beispiel an einem gemütlichen Tag auf der Couch zu sitzen und einen Online Gutschein-Code einzulösen, um mit dem üppigen Bonus bis zu 200% ein bisschen zocken zu können. Das macht schließlich auch mal Spaß.

Aber was, wenn plötzlich weder der Online-Slot noch die Lieblingsserie oder der Sonnenschein die Laune hebt? Depressionen sind heutzutage weiter verbreitet als man denkt. Viele Betroffene schweigen sich über ihre Gefühle aus und bleiben allein mit ihren Sorgen. Doch so geraten sie meistens nur tiefer in die Spirale aus Kummer und Antriebslosigkeit hinein. Was hilft dagegen?

Sport zur Stärkung der mentalen Kraft

Bewegung ist eine der wichtigsten Säulen, um gegen die innere Traurigkeit anzugehen. Denn Sport hilft auf vielerlei Weise! Fangen wir mit den mentalen Aspekten an, die beim Sport gestärkt werden. Denn durch aktive Bewegung fühlen wir uns auch im Kopf frei und frisch, gestärkt von unserer erbrachten Leistung. Unser Selbstwertgefühl – ein wichtiger Faktor bei Depressionen – steigt und sorgt damit für ein erhöhtes Selbstbewusstsein. Aber vor allem bei Mannschaftssportarten treten noch andere Effekte hervor. Im Team müssen wir zueinander halten, uns gegenseitig stärken und aufeinander verlassen können. All das sind Dinge, die Anfälligen oder Betroffenen helfen können, sich wieder im Sozialleben zu verankern. Denn der Kontakt zu anderen Menschen ist wichtig!

Sport hilft also nicht nur, um eine Depression in den Griff zu bekommen – er wirkt auch vorbeugend und kann Menschen dabei helfen, sich ihren Problemen selbstbewusst zu stellen. In manchen Fällen jedoch – wenn die Schwere der Depression sehr ausgeprägt ist – sollte allerdings ärztliche bzw. psychische Hilfe aufgesucht werden, um erstmal einen Weg aus dem Tief heraus zu finden.

Körperliche Fitness als Baustein für gesunde Psyche

Es ist aber nicht nur der mentale Aspekt, der beim Sport eine wichtige Rolle spielt. Wir stärken bei der Bewegung auch unsere Muskeln, unseren Kreislauf, ja unser gesamtes “Versorgungssystem Körper”. Sind wir physisch fit, ist unser Körper weniger anfällig für Infektionen, denn unser Immunsystem ist auf Trab. Außerdem verletzen wir uns seltener. All das führt unter anderem auch dazu, dass wir uns – bedingt durch weniger körperliche Beeinträchtigungen – besser fühlen. Wie heißt es so treffend? In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist!

Wenn wir uns dieses Mantra zu Herzen nehmen und regelmäßig allein oder (noch besser) mit anderen sportlich aktiv sind, tun wir also nicht nur unserem Körper, sondern auch unserer Seele etwas Gutes. Sport hat die Kraft, dunkle Gedanken zu vertreiben, sich im wahrsten Sinne des Wortes frei zu strampeln von einengenden Gefühlen und diese beim Auspowern rauszulassen.

Jetzt, wo bald Herbst und Winter und damit die dunkleren Monate nahen, ist es besonders wichtig, aktiv zu bleiben und andere Leute zu treffen. Wenn du dich selbst ab und zu ausgelaugt fühlst, zieh die Reißleine und such dir einen Verein oder ein Studio zum Training. Und falls du jemanden kennst, der vielleicht einen Anstoß braucht, lade ihn oder sie doch mal auf eine gemeinsame Runde Jogging oder Schwimmen ein. Denn nicht jeder schafft es, sich allein aufzurichten und Mut zur Aktivität aufzubringen. Halte also die Augen in deinem Bekanntenkreis auf! Und dann viel Spaß beim (gemeinsamen) Sport!

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